Praxis für Gruppenanalyse Praxis für Gruppenanalyse Praxis für Gruppenanalyse Sonja Wuhrmann | Sprecherstrasse 4 | 8032 Zürich

Die Besonderheit der Gruppenanalyse liegt darin, dass sie die soziale Natur des Menschen in den Vordergrund stellt. Der Mensch wird in ein soziales Netz hinein geboren, über welches Sprache, Normen, Kultur und Geschichte vermittelt werden. Das bedeutet, dass der Mensch nur als Mit-Mensch existiert und Individualität nur im Kontext der Gruppe wahrgenommen wird. Wenn Menschen zusammenkommen, so entwickelt sich auf einer nichtsprachlichen Ebene sofort ein Netzwerk von Beziehungen, in dem die Einzelnen agieren und interagieren, aber niemals nicht kommunizieren. Die Grundannahme der Gruppenanalyse lautet dementsprechend, dass individuelle Störungen als Niederschlag der sozialen und kulturellen Umgebung zu verstehen sind. Auf diesem Hintergrund wird denn auch eine Störung des Einzelnen als Ergebnis einer Kommunikationsstörung verstanden.

Methode

Die Gruppenanalyse nach S.H.Foulkes (1898-1976) basiert auf den Theorien der Psychoanalyse, der Soziologie, der Gestalttherapie und der Neurologie.

Praxis für Psychoanalyse und Gruppenanalyse

Gruppenanalytische Selbsterfahrung
für PsychologInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen

Thematik

Der eigenen psychischen Gesundheit gegenüber achtsam zu sein, ist nicht nur zu Beginn der therapeutischen Tätigkeit, wenn Selbsterfahrung verlangt wird, wichtig und nötig, sondern während der ganzen therapeutischen Arbeit. Die analytische Gruppe bietet den Raum, sich selber ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen, um die eigenen Ressourcen zu wecken oder neu zu entdecken.

TeilnehmerInnenkreis

PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen und in der Beratung tätige Personen.

Slow open-Gruppe mit sechs Sequenzen pro Block:

Alle 2 Monate, sechsmal pro Block, treffen sich die max. 10 Teilnehmenden zu einer Sequenz. Jede Sequenz besteht aus insgesamt fünf Gruppensitzungen (freitags 14.30 Uhr - 17.45 Uhr, samstags 9.30 Uhr - 15.30 Uhr). Pro Block finden 30 Doppelsitzungen à 90 Minunten statt.

Teilnahmebedingungen:

Der Eintritt in die Gruppe findet nach einem Eintrittsgespräch mit der Gruppenleiterin statt. Die Teilnahme ist dann für einen Block, für sechs Sequenzen, verpflichtend. Da es sich um eine Slow open-Gruppe handelt, entscheiden danach die Einzelnen wie lange sie in der Gruppe bleiben. Austritte sind jeweils in der 3. Sequenz und am Ende des Blocks möglich. Eintritte  in der 1. und in der 4. Sequenz sofern die Gruppe über freie Plötze verfügt. Der Austritt muss eine Sequenz im Voraus bekannt gegeben werden.

praxis-wuhrmann-zuerich-CHH MG 5969  

Ort

Sprecherstrasse 4, 8032 Zürich, Praxis für Psychoanalyse und Gruppenanalyse, Gruppe Bellevue.


Daten 2018/2019

  • 9./10.November 2018
  • 11./12. Januar 2019
  • 15./16. März 2019
  • 17./18. Mai 2019
  • 12./13. Juli 2019
  • 20./21 September 2019
  • 15./16. November 2019
  • 10./11. Januar 2020

          

 

Kosten pro Block

Fr. 340.00  / Einzelgespräche Fr. 150.00    

Methode

Arbeitsbasis ist die Gruppenanalyse nach S. H. Foulkes (1898-1976), die auf den Theorien der Psychoanalyse, der Soziologie, der Gestalttherapie und der Neurologie begründet ist. Die Besonderheit dieser Methode liegt darin, dass es sowohl um das Individuum in der Gruppe als auch um die Gruppe als Ganzes geht. Die Gruppe widerspiegelt das kulturelle und gesellschaftliche Umfeld und die individuelle Rolle, die wir dabei einnehmen. Vor dem Hintergrund der individuellen lebensgeschichtlichen Erfahrungen entwickelt sich ein Netzwerk von Beziehungen. Beim Kommunikationsprozess werden konflikthafte Beziehungsmuster durch die sich entwickelnden Übertragungsprozesse in der Gruppe reinszeniert und der Bearbeitung zugänglich. Aufgabe der Gruppenleiterin ist es, den Kommunikationsprozess so zu fördern, dass das Vertrauen in die Gruppe eine freie Diskussion ermöglicht.

Leitung

Sonja Wuhrmann, dipl. Psych.FH
Gruppenanalytikerin SGAZ /Lehrgruppenanalytikerin D3G, Gruppenanalytische Supervisorin und Org. Beraterin D3G.
Psychoanyltikerin PSZ.

Anerkennung: für die Weiterbildung am PSZ, FSP, SBAP, MAS, DAS, kjf Luzern, SGA.  SAPPM 22 Credits Supervision

Kontakt

Sonja Wuhrmann, Sprecherstrasse 4, 8032 Zürich,
044 252 06 51, mail@praxis-wuhrmann.ch
  
Weitere Informationen finden Sie unter:www.praxis-wuhrmann.ch

Die gruppenanalytische Teamsupervision ist eigentlich ein Lernen durch Erfahren. Denn ein Konflikt oder eine Arbeitshemmung des Teams wird auf dem Hintergrund des sozialen Handelns verstanden. Ein Konflikt hat immer einen Sinn, der verbal nicht ausgedrückt werden kann und sich darum als anhaltendes Symptom zeigt, das die Zusammenarbeit behindert.

Ziel der Teamsupervision ist das gemeinsame Aufspüren des unbewusst gemachten Motivs einer Handlungsroutine, die nicht verändert werden kann. Durch Verständnis und Überwindung unterschwelliger Konflikte im Team soll verhindert werden, dass ebendiese Konflikte die Arbeit im Alltag behindern, stören und erschweren sowie auf Situationen am Arbeitsplatz verschoben werden.

Gruppenanalytische Supervision verzichtet so weit als möglich auf praktische Arbeitsanweisungen, weil es um die Erkenntnis der eigenen Praxis geht. Dies erfordert Zeit und Raum oder - anders ausgedrückt - eine Entschleunigung, mit deren Hilfe über sich und die Arbeit gemeinsam nachgedacht werden kann.

Teamsupervision führt...

  • zu einer Entlastung des Teams
  • zu Raum und Zeit zum Denken
  • zu grösserem gegenseitigen Verständnis
  • zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten
  • zu mehr Leistungsmotivation

Weitere Informationen und Anmeldung

Sonja Wuhrmann, dipl. Psych. FH, Gruppenanalytische Supervisorin und Organisationsberaterin DAGG
sonja.wuhrmann@praxis-wuhrmann.ch

Thematik

Entwicklung und Reifung geschehen immer im Kontext einer Gruppe, denn unser ganzes Leben verbringen wir in immer wechselnden Gruppen. In die erste werden wir hinein geboren - in die Familie. Erfahrungen aus dieser „Gruppe" prägen unser Verhalten in der Beziehung zu anderen Menschen auch in späteren Gruppen, in der Schule, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz etc.. Da die Gruppe also eine essentielle soziale Bedeutung für das Individuum hat, bildet sie den idealen Rahmen, um sich in Beziehung zu anderen Menschen besser kennen zu lernen und besser zu verstehen. Durch Klärung und Bearbeitung der sich entwickelnden Beziehungen auf dem Hintergrund der individuellen Lebensgeschichte wird Unverständliches verständlich, was zu mehr Sicherheit im Umgang mit sich und den anderen führt.

Praxis für Psychoanalyse & Gruppenanalyse Sonja Wuhrmann, Zürich | Gruppenanalytische Psychotherapie

Gruppe 1: Gruppenanalytische Psychotherapie
mit 1 Sitzungen pro Woche, jeweil am Mittwoch von 18.00- 19.30

Die Gruppe verfügt zur Zeit über freie Plätze


Kosten

Die Kosten können über die Zusatzversicherung abgerechnet werden.

Anmeldung und weitere Informationen

mail@praxis-wuhrmann.ch
Telefon: 044'252'06'51

Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Psychologin und einem Psychiater?
Antwort: Eine Psychologin hat ein Grundstudium in Psychologie absolviert. Eine anerkannte Psychologin und Psychotherapeutin verfügt über eine Kantonale Praxisbewilligung, sodass die Zusatzversicherungen die Kosten teilweise übernehmen. Über die Grundversicherung kann eine Psychotherapie nur laufen, wenn ein Anstellungsverhältnis in einer psychiatrischen Praxis besteht. Ein Psychiater hat Medizin studiert und ist Dr.med. Er kann Medikamente verschreiben, Zeugnisse ausstellen und wie alle Ärzte über Grundversicherung abrechnen.

Frage: Und was unterscheidet eine Psychologin von einer Psychoanalytikerin?
Antwort: Ein Diplom ode ein Lizenziat in Psychologie bedeutet eine Grundausbildung. Eine Pschoanalytikerin hat danach eine spezifische Weiterbildung absolviert und sich mehrere Jahre lang mit der Psychoanalytischen Theorie und Praxis auseinandergesetzt. Sie arbeitet dementsprechend mit der psychoanalytischen Methode.

Praxis für Psychoanalyse & Gruppenanalyse Sonja Wuhrmann, Zürich | FAQs

Frage: Warum muss man bei der Psychoanalyse liegen?
Antwort: Die klassische Freud'sche Analyse findet im Liegen statt, weil die Konzentration und Aufmerksamkeit sich selber gegenüber leichter fällt, wenn sich Analytikerin und Analysand nicht gegenüber sitzen. Beide können sich dem Erzählten intensiver zuwenden und Verbindungen herstellen, die den Weg zum Selbstverständnis ebnen.

Frage: Manchmal hört man, dass die Psychoanalyse eine veraltete Methode sei, und dann liest man wieder, dass sie immer noch eine der wirksamsten Therapien sei. Was stimmt jetzt?
Antwort: Sigmund Freud hat die Psychoanalyse begründet und damit Kultur und Gesellschaft im letzten Jahrundert stark beeinflusst. Begriffe wie "unbewusst", "verdrängt" oder der "Freud'sche Versprecher" sind längst in die Alltagssprache eingeflossen. Die psychoanalytische Theorie selbst hat sich während dieser Zeit laufend weiterentwickelt. Gerade heute gewinnt die Pschoanalyse wieder an Aktualität, weil nachgewiesen werden konnte, dass es ein Verdrängtes gibt oder dass längjährige analytische Therapien wirksam sind.

Die psychotherapeutischen Gruppensitzungen können über die Zusatzversicherung abgerechnet werden.

Kosten für die Einjährige Selbsterfahrungsgruppe pro Block (siehe Aktuell) 

Honorar für Teamsupervisionssitzuungen nach Absprache

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